Dutch Open: Nicol David ist nicht zu schlagen ? ... und Nick Matthew krönt sein Come-back gleich mit einem Turniersieg bei den Dutch Open. Dass die Titelverteidigerin Nicol David (Bild re, Mas, WRL 1) schwer zu schlagen sein würde, sogar besonders für die weltranglistendritte Natalie Grinham (Bild li, Ned), deutete die Vergleichsstatistik beider bereits vor dem Finale an: 13:1 führte David den direkten Vergleich an ? jetzt 14:1. Der Malaysierin schien das Spiel von Grinham erneut zu liegen, sie gewann erneut klar 3:0 und verteidigt ihren Dutch-Open-Titel aus dem letzten Jahr.
Hathway gewinnt erstes Ranglistenturnier und ? ... Leifels verhindert Hansi Seestallers Durchmarsch. Die für Deisenhofen in der Bundesliga spielende Pamela Hathway (Bild) nutzte die Gunst der Stunde, um im Finale gegen Simone Korell (Möers/Krefeld) ihre Siegesserie fortzusetzen. Der erste Satz ging im Tiebreak (15:13) an Hathway. Damit schien Korells Siegeswillen gebrochen und Hathway brachte mit dem 3:0-Sieg ihren ersten Sieg bei einem Deutschen Ranglistenturnier nach Hause. ?Ich bin begeistert. Mal sehen, ob ich die Form bis nächste Woche beibehalten und mein Ergebnis bestätigen kann", war Hathways erster Kommentar mit Hinblick auf das zweite Ranglistenturnier in Krefeld.
Dutch Open: Matthew is back ? ... und Nicol David kommt langsam in Fahrt. Das könnte das Fazit aus den Halbfinalspielen der Dutch Open sein. Nach mehrmonatiger Verletzungspause ist der Finaleinzug des Engländers Nick Matthew ein gelungenes Come-back. Mit einem klaren 3:0-Sieg, in nur 38 Minuten, fertigte Matthew den Schotten John White ab. Im zweiten Halbfinale wurde Matthews Gegner ermittelt. Es siegte der Australier Cameron Pilley in vier Sätzen gegen den Niederländer Laurens Jan Anjema und das zum Entsetzen der niederländischen Zuschauer, die sicher ihren Lokalmatadoren lieber im Finale gesehen hätten.
Taufkirchen: Seestaller schickt alle zum Duschen! Nachdem Hansi Seestaller (Bild) mit Siegen gegen Mark Rogers und Markus Serr ins Viertelfinale der Data-Warehouse Open in Taufkirchen einzog, dachten viele, dass nun Schluss sei. Weit gefehlt, denn der Meister 2005 hat noch zwei obendrauf gesetzt: Zunächst schickte er den Stuttgarter Patrick Gässler mit 3:0 zum Duschen, um danach seinen ehemaligen Koblenzer Teamkameraden Tim Weber ebenfalls als Verlierer (3:2) den Weg vom Court zur Umkleidekabine laufen zu lassen. Seestaller selbst kann das kühlende Nass zur Entspannung und Konzentration auf das morgen anstehende Finale nutzen.
Taufkirchen: Seestaller und Schwarzer sind zurück!? Beim ersten deutschen Ranglistenturnier der Saison 2008/2009, den Data-Warehouse Open in Taufkirchen, gab es in den ersten beiden Runden zwei Spieler, die besondere Aufmerksamkeit auf sich zogen: Meister 2005 Hansi Seestaller, der die letzten beiden Jahre seiner Form größtenteils hinterher lief, überraschte mit einem Sieg gegen den Südafrikaner Mark Rogers und steht nun im Viertelfinale gegen Patrick Gässler. Und dann ist da noch Heiko Schwarzer (Bild vo), der sich die letzten beiden Jahre auf seine Kfz-Meisterprüfung konzentrierte und diese auch vor Kurzem bestand.
Dutch Open: Walters besiegt Weltmeisterin! Es gab einige knappe Spiele bei den Viertelfinalbegegnungen der Dutch Open, einige Favoriten wankten mehr oder weniger aber nur eine fiel. Die Australierin Rachael Grinham, Nummer zwei der Welt und Weltmeisterin 2007, unterlag in drei Sätzen der Engländerin Alison Walters (Bild, WRL 8). Walters absolvierte eines ihrer besten Spiele überhaupt und steht somit verdient im Halbfinale, wo sie auf Rachaels Schwester, Natalie Grinham (WRL 3), treffen wird. Das zweite Damenhalbfinale werden Natalie Grainger (USA, WRL 4), die klar gegen Jenny Duncalf (Eng, WRL 5) siegte, und Nicol David (Mas) bestreiten.
Dutch Open: Rösner raus! Mit etwas Glück ? nach Absagen von Atlas Khan (Pak, WRL 32) und James Willstrop (Eng, WRL 3) ? war Simon Rösner (Bild, WRL 57) in das Hauptfeld der Dutch-Open gerutscht. Hier hatte er es mit dem an Position sieben gesetzten Niederländer Dylan Bennett (WRL 50) zu tun. Wenn man sich das Ergebnis (10:12, 15:13, 11:7, 12:10 in 73 Minuten) anschaut, könnte man annehmen, dass das Glück den Deutschen diesmal im entscheidenden Moment etwas verließ: Drei von vier Sätzen entschieden sich im Tiebreak zu Rösners Ungunsten.
Ägypten hat keine besseren Trainer! Dies scheint zumindest eindeutig nicht der Grund zu sein, warum die ägyptischen Spieler momentan die Squash-Szene dominieren. Den größten Unterschied mach wohl der hohe Stellenwert aus, den Squash im Land der Pyramiden genießt ? zumindest sind in der neusten Umfrage 40 Prozent dieser Meinung. 31 Prozent sind der Ansicht, dass in Ägypten mehr Geld [...]
David und Shabana vorn ? ... und das schon sehr lange. Insgesamt 29 Monate, davon 26 hintereinander, ist die malaysische Weltmeisterin 2006 - Nicol David (Bild li) - nun an der Spitzenposition bei den Squash-Damen. Sie löste die jetzige Nummer zwei, die Australierin Rachael Grinham ab, die vor David 16 Monate lang hintereinander auf Platz eins stand. Noch beeindruckender ist die Weltranglisten-Bilanz des ägyptischen Weltmeisters Amr Shabana (Bild re): Shabana ist seit 30 Monate ununterbrochen die unangefochtene Nummer eins der Squash-Welt.
Fall Tillmann sorgt erneut für Schlagzeilen! Für die Verbandsfunktionäre von Squash in Bayern scheint das Thema vom Tisch zu sein ? Sabine Tillmann (Bild li) wird keine Ausnahmegenehmigung erhalten, um bei den Herren in der bayrischen Seniorenliga mitspielen zu dürfen. Dass diese Entscheidung, die von Squash-Fans, Spielern und Vereinen zum überwiegenden Teil gleichermaßen auf Unverständnis gestoßen ist, nun auch Thema der Münchner Presse wurde, wird sicher nur Wenige wundern. Immerhin hatten die Berichte für viel Gesprächsstoff, Kommentare und Meinungsäußerungen gesorgt. Im ?Münchner Merkur? wurde jetzt die Geschichte erneut aufgegriffen und kommentiert.